Sommerkonzert 26Am 15.07. lud das Theodor-Heuss-Gymnasium zu seinem Sommerkonzert ein und präsentierte ein anspruchsvolles, buntes Programm, das von klassischer Kammermusik über packende Filmmusik bis hin zu modernen Pop-Klassikern reichte. Unter der engagierten Leitung von Luisa Zickwolf, Judith Zöhrer und Clemens Barth bewiesen die Schülerinnen und Schüler ein bemerkenswertes künstlerisches Niveau.
Den Auftakt gestaltete der THG-Chor. Mit dem stimmungsvollen „Evening rise“ zogen die SängerInnen das Publikum sofort in ihren Bann. Schwungvoll ging es mit „Unwritten“ weiter, bevor der Chor seinen Part mit dem mitreißenden Song „I see stars“ schloss.
Später am Abend zeigte auch der Oberstufenchor mit dem Renaissance-Lied „Tourdion“ und einer schwungvollen Interpretation des ABBA-Klassikers „Super Trouper“ sein Können.
Für die klassischen Höhepunkte des Abends sorgte die Kammermusik-AG, die in unterschiedlicher Besetzung klassische Stücke von Joseph Haydn spielte. Besonders erwähnenswert ist die außergewöhnlich differenzierte musikalische Gestaltung der Stücke.
Ein besonderer Moment war der Auftritt der Musiklehrerinnen selbst: Begleitet von Julia Wilhelm mit Verve am Klavier und Judith Zöhrer intonatorisch makellos auf der Geige sang Luisa Zickwolf ausdrucksstark „The rose enslaves the nightingale“, was dem Publikum ein begeistertes Raunen entlockte.
Ebenso zauberhaft präsentierte sich das Flötentrio, das mit „Maya“ eine magische Klangwelt entfaltete.
Auch die SchülerInnen des Leistungsfachs Musik (K1 und K2) bewiesen eine beeindruckende Bandbreite, mit Liedern unterschiedlicher Genre wie „Der Jäger“, „Statt Lebwohl“, „Livin`La Vida Loca“, „Oscar winning tears“ und mit „Loving you (I`m waiting)“ sogar eine Eigenkomposition.
Den grandiosen Schlusspunkt setzte das THG-Orchester mit epischen Klängen von Hans Zimmers „Time“ und „Themyscira“, aber auch barocken Stücken wie Bachs „Schafe können sicher weiden“. Eine echte Überraschung was „Erinnerungen an Zirkus Renz“, das durch den Einsatz des rasant gespielten Hackbretts eine ganz besondere Note bekam. Nach zwei weiteren von herausragendem Gesang begleiteten Stücken verabschiedete sich das Orchester und gab dem Publikum mit Hilfe aller SängerInnen des Abends „An Irish Blessing“ mit auf den Weg nach Hause.
Nach diesem großartigen Konzert war die Spendenbereitschaft des Publikums groß, X Euro gehen an den Verein „Rainbow House of Hope Uganda e.V.“.
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Deutsch‑spanischer Austausch 2026: Inklusion im Fokus zum 20‑jährigen Jubiläum
ProjektteilnehmerInnen 2026Nachdem wir im Januar bereits in Valencia waren, hatten wir nun vom 14. bis 21. Juni 2026 im Rahmen unseres Austauschs die spanischen SchülerInnen bei uns in Schopfheim zu Besuch. Damit schließen wir zum 20-jährigen Jubiläum der Schulpartnerschaft mit dem IES Ramón Llull das dritte von Erasmus unterstützte Projekt ab.
Gemeinsam mit ihren PartnerInnen arbeiteten unsere 10.-KlässlerInnen jeweils eine Woche lang am Projektthema „Inklusion – was geht mich das an?“. Ziel war es, Inklusion nicht nur theoretisch zu besprechen, sondern konkret zu erleben und Unterschiede zwischen deren Umsetzung in Spanien und Deutschland zu identifizieren. Beispielsweise untersuchten die SchülerInnen bei einem ersten Stadtrundgang durch Schopfheim, wie barrierefrei die Stadt und die Schule sind. Ein anderer Programmpunkt war der Besuch auf dem Hof Dinkelberg, wo Menschen mit Behinderung in verschiedenen Bereichen arbeiten. Die spanischen und deutschen Jugendlichen konnten dort direkt sehen, wie vielfältig und selbstbestimmt die Arbeit in einer inklusiven Umgebung sein kann. Neben dem Projekt gab es natürlich auch andere gemeinsame Aktivitäten, so wie etwa ein Ausflug nach Basel (inklusive Bootsfahrt) und eine Wanderung zum Hasenhorn.
Zum Abschluss des Austauschs produzierten die deutsch-spanischen Teams Audios, in denen sie ihre Eindrücke und persönlichen Erfahrungen festhielten. Diese kleinen Hörbeiträge zeigen, wie intensiv sich die Jugendlichen mit dem Thema auseinandergesetzt und wie viel sie insgesamt durch die Austauscherfahrung für sich mitgenommen haben.
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Ein Abend voller Emotionen: Das THG verabschiedet seine Abiturienten
Stolz, aber auch ein bisschen Wehmut lag in der Luft, als am vergangenen Freitag die diesjährigen AbsolventInnen das Ende ihrer Schulzeit feierten. Von den 91AbiturientInnen können einige auf hervorragende Leistung stolz sein, die zehn Besten des Jahrgangs sind Ben-Noah Becker (Wirtschaftspreisträger), Adrian Börner (Ferry Porsche Preis, Physik+ Chemie), Emma Jené, Lukas Lauber (Mathematik), Justin Zimmermann (jeweils 1,3), Carl Gross (1,2) Anna Lina Tubbe (Musikpreis) und Michelle Zavala Schoof (jeweils 1,1) und Jahrgangsbeste und damit Schulpreisträgerin Sophie Rauter (1,0 + Schulpreis , Scheffelpreis in Deutsch, Chemie).
Als weitere PreisträgerInnen sind zu nennen: Karina Whitehead (Sozialpreis der Freunde des THG), Madita Ühlin (Englisch), Nora Mesaros (Französisch), Katja Müller Montes (Spanisch), Deniz Zekeriya, Anes Hoti, Vincent Oswald und Lina Suhr (jeweils Physik), Lukas Walz(Chemie), Silas Doppler (Wirtschaft) und Maja Lindenmaier (Sport)
Der kommissarische Schulleiter Matthias Kreutz fand in seiner Ansprache lobende Worte für die frischgebackenen AbiturientInnen. Er betonte, dass auch dieser Jahrgang unter besonderen Umständen Großes geleistet hat: „Eine Pandemie, die Nachwirkungen einer Welt im Umbruch, gesellschaftliche Unsicherheiten, persönliche Höhen und Tiefen – und mittendrin: Abitur.“ In einer Welt, die sich derart verändert habe und weiterhin in gravierendem Wandel sei, seinen Weg zu gehen, das sei die eigentliche Reifeprüfung.
Diesen Worten schloss sich Sophie Rauter in ihrer Rede an. In Anlehnung an das Abimotto „Abikalypse 2026 – Der Weltuntergang wäre einfacher gewesen“ führte sie aus, dass das Wort Apokalypse nicht nur „Weltuntergang“, sondern auch „Enthüllung“ oder „Offenbarung“ bedeute. So sei die Schulzeit über beides präsent gewesen, Panik und Erkenntnis. Schule sei ein Ort, an dem nicht nur Wissen gesammelt, sondern auch Verantwortung gelernt würde, Scheitern und Weitermachen, Freundschaft und Vertrauen. Nach einer Danksagung an alle, die diesen Weg der Erkenntnis begleiten haben, schloss sie mit den Worten: „Wir haben die Abikalypse überlebt“.
Ein besonderes Highlight des Abends waren die musikalischen Programmpunkte. Sowohl der Oberstufen-Chor als auch der Musik-Leistungskurs unter der Leitung von Luisa Zickwolf beeindruckten mit ihrer Performance. Der Abifilm bot einen unterhaltsamen Rückblick auf Studienfahrten, Motto-Woche und andere Events.
Als zu späterer Stunde der offizielle in den Party-Teil überging, war klar: Dieser Abend markiert das Ende eines 13 Jahre langen Kapitels – und gleichzeitig den Beginn eines neuen, nicht weniger aufregenden Lebensabschnitt für die AbsolventInnen des THG. Die Schulbänke sind geräumt, die Zukunft ist offen, wir wünschen allen AbiturientInnen viel Erfolg für ihren weiteren Weg.
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Die Fachschaft Musik lädt ein zum Sommerkonzert
Am kommenden Mittwoch, 15.7., findet um 19.30Uhr in der Evangelischen Stadtkirche das Sommerkonzert des THG statt.
THG- und Oberstufenchor, die Kammermusik-AG, die Leistungskurse Musik sowie das THG-Orchester gestalten einen Abend mit Musik aus unterschiedlichen Genres und Epochen.
Der Eintritt ist frei, stattdessen wird um Spenden gebeten. Mit den Spenden wird der Verein „Rainbow House of Hope Uganda e.V.“ unterstützt, der mit seinen Projekten benachteiligte Jugendliche fördert.
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Mit dem Mountainbike über die Alpen – der Seminarkurs des THG
Was im Frühjahr 2025 als Idee auf einem Blatt Papier begann, wurde im Juni 2026 Wirklichkeit: 15 Schülerinnen und Schüler des THG machten sich zusammen mit drei Lehrkräften und vier Begleitpersonen mit dem Mountainbike auf den Weg über die Alpen – von Winterthur in der Schweiz bis nach Domaso am Comer See. Die eigentliche Radtour war dabei nur der sichtbare Abschluss eines rund einjährigen Projekts, das die Teilnehmenden von der ersten Konzeptidee bis zur letzten Etappe komplett selbst verantwortet haben.
Projektorientiertes Arbeiten als zentrales Lernziel.
Der Seminarkurs Alpen war von Beginn an als projektorientierter Kurs angelegt: Die Schülerinnen und Schüler sollten nicht nur eine sportliche Herausforderung meistern, sondern lernen, ein komplexes, langfristiges Vorhaben eigenständig zu planen, zu organisieren und umzusetzen – von der Finanzierung über die Routenplanung bis zur Logistik vor Ort. Genau dieser Prozess, mehr noch als das sportliche Ergebnis, stand im Zentrum des Kurskonzepts.
Die Vorbereitung: ein Jahr im Projektmodus
Seit September 2025 hatte der Seminarkurs weit mehr zu leisten als klassischen Unterrichtsstoff. In Eigenregie akquirierten die Teilnehmenden Sponsoren, planten die Route, buchten Unterkünfte und organisierten die gesamte Logistik der Tour. Parallel dazu verfassten sie wissenschaftliche Hausarbeiten und bereiteten sich mit regelmäßigen Trainingsfahrten körperlich auf die Belastungen der Tour vor.
Die Finanzierung von rund 10.000 Euro wurde größtenteils selbst erarbeitet: durch die gezielte Ansprache lokaler Unternehmen und die Teilnahme am Wettbewerb „SpardaImpuls“ der Sparda-Bank. Für die Routenplanung nutzte der Kurs eine von Komoot bereitgestellte Premium-Lizenz. Ergänzt wurde die Vorbereitung durch Teambuilding-Maßnahmen wie eine gemeinsame Kletterpartie, mit der die Gruppe gezielt auf die gemeinsame Projektarbeit unter freiem Himmel vorbereitet wurde. Ein besonderer Dank gilt der Firma EKATO, die uns sowohl finanziell als auch materiell mit tollen Trikots unterstützt hat.
Am 20. Juni 2026 war es schließlich so weit: Mit dem Zug ging es nach Winterthur, von wo aus am nächsten Morgen die eigentliche Alpenüberquerung startete – bei Temperaturen von teils über 35 Grad.
Sechs Etappen über die Alpen
Tag 1 – Winterthur
Der Auftakt geriet anspruchsvoller als gedacht: steile Anstiege, zahlreiche Kühe samt ihren Hinterlassenschaften, ein wenig begeisterter Schweizer Bauer sowie die ersten Stürze und ein Platten prägten den Tag. Die Gruppe erreichte ihr Ziel erschöpft, aber stolz auf die erste bewältigte Etappe.
Tag 2 – am Walensee
Mit besserem Rhythmus ging es entlang des Walensees zügig voran. Ein kleinerer Sturz mit verbogenem Schaltritzel, ein zweiter Platten und eine ausgehängte Kette sorgten für Abwechslung. Schon an diesem Tag zeigte sich, wie wichtig die vorab organisierte logistische Unterstützung durch das Begleitteam für den reibungslosen Ablauf war.
Tag 3 – Richtung Chur
Nach einem frühen Start entlang des Rheins folgte der erste wirklich harte Anstieg: zwölf Kilometer mit rund 1.000 Höhenmetern. Mit insgesamt 65,4 Kilometern und 1.410 Höhenmetern war es eine der fordernderen Etappen, belohnt durch beeindruckende Ausblicke.
Tag 4 – zur Alm
Der Aufstieg zur Alm wurde von der Gruppe schnell zum „Berg des Tages“ erklärt. Zwischen Erschöpfung, einer Schwimmpause am See und einer ersten Begegnung mit Murmeltieren (liebevoll „Muskeltiere“ getauft) erreichte die Gruppe nach knapp 1.800 Höhenmetern die Almhütte. Der Abend mit Schweizer Raclette bildete einen der Höhepunkte der Tour.
Tag 5 – der „Wald des Schreckens“
Mit 42,5 Kilometern und 1.200 Höhenmetern war dies die technisch anspruchsvollste Etappe. Ein als „fahrbar“ ausgewiesener Trail entpuppte sich als kaum bezwingbar, ein Hindernis aus Holzstapeln wurde per Menschenkette überwunden, und am höchsten Punkt der gesamten Tour auf 2.354 Metern zeigte sich die Anstrengung auch an ersten Erschöpfungserscheinungen. Die lange Abfahrt ins Tal rundete einen ereignisreichen Tag ab.
Tag 6 – Ankunft am Comer See
Nach einer entspannten Abfahrt und rund 40 flachen Kilometern durchs Tal erreichte die Gruppe bei sommerlicher Hitze schließlich Domaso am Comer See. Nach der Verabschiedung vom Begleitteam wurde mit kühlen Getränken, einem Abkühlen am See und gemeinsamem Pizzaessen gefeiert. Ein Gewitter über dem See setzte am Abend einen stimmungsvollen Schlusspunkt unter die Tour.
Die Tour in Zahlen
~350 km Strecke
> 5.000 m Höhenmeter
6 Etappen
2.354 m Höchster Punkt
Comer See Ziel
Fazit: Was aus dem Projekt bleibt
Im Rückblick der begleitenden Lehrkräfte zeigt sich, dass das Kursziel erreicht wurde: Die Schülerinnen und Schüler haben ein anspruchsvolles Projekt von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung selbst getragen. Sie haben Sponsoring, Finanzplanung, Routenorganisation und die Logistik vor Ort verantwortet und dabei Kompetenzen erworben, die weit über normalen Unterricht im Klassenzimmer hinausgehen: eigenverantwortliches Planen, Organisieren unter Unsicherheit, Umgang mit Rückschlägen und die Fähigkeit, ein langfristiges Vorhaben gemeinsam im Team zu Ende zu bringen.
Auch abseits des Projektmanagements hat die gemeinsame Tour die Gruppe zusammengeschweißt: In Krisenmomenten halfen sich alle gegenseitig, und auf dem Berg verschwammen zeitweise die gewohnten Rollen aus dem Klassenzimmer. Im Mittelpunkt des Rückblicks steht für die begleitenden Lehrkräfte jedoch vor allem, wie viel Eigenverantwortung, Organisationstalent und Durchhaltevermögen der Kurs bei allen Beteiligten sichtbar gemacht hat.
Am Ende stand große Anerkennung für die Leistung aller Teilnehmenden – verbunden mit besonderem Dank an das Begleitteam, das die Tour im Hintergrund mit Verpflegung, Materialtransport und technischer Unterstützung erst ermöglichte.
Ob der Seminarkurs Alpen damit sein Ende gefunden hat oder eher einen Anfang markiert, bleibt am THG mit Spannung abzuwarten.
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Trier sehen und schwitzen – Unsere Trierfahrt vom 24.-26. Juni 2026
die Lateiner der 9. Klassen in TrierTrotz der sechs Stunden Hinfahrt und der Hitze hat es sich gelohnt nach Trier zu fahren. Beginnend mit der Erlebnisführung durch das Amphitheater mit Isaac Boateng konnten wir viel Wissen über das Leben eines Gladiators mitnehmen. Nachdem wir siegreich die Arena verlassen hatten, stand die erste Herausforderung an: Die Hitze, welche uns kaum schlafen ließ. Im Verlauf des nächsten Tages besuchten wir die Römerbrücke, die Barbara-Thermen und das Landesmuseum, was interessant war, und wurden in der Porta Nigra zu Legionären ausgebildet. Dabei hatten wir die Ehre, dem Gott Mars persönlich zu begegnen. Nach einer Erholungspause in der Stadt verbrachten wir einen schönen Abend mit Kahoot-Quiz und einem enttäuschenden Fußballspiel. Am letzten Tag besichtigten wir die Kaiserthermen, deren Highlight die kühlen Keller waren. Danach besuchten wir die schöne Konstantinbasilika und den Hogwarts ähnlichen Dom. Trotz der vielen Gebete mussten wir uns danach mit der Deutschen Bahn herumschlagen, welche natürlich wieder viele Verspätungen hatte. Nachdem der erste Zug ausgefallen war, der zweite keinen Lokführer hatte und wir in den dritten Zug erst ein, dann wieder aus und schließlich wieder eingestiegen waren, erreichten wir nach einem Stau und einem Brand glücklicherweise den Zug in Mannheim mit einer Stunde Verspätung. Trotzdem würden wir es empfehlen, nach Trier zu gehen.
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Vom Europaparlament bis zum Münster: Exkursion der 9. Klassen nach Straßburg
9. Klassen im Europaparlament
Am Freitag, dem 26.6.26, haben alle Französischklassen zusammen mit ihren Lehrern einen Ausflug nach Strasbourg gemacht.
Der Treffpunkt war morgens um halb 8 am Schopfheimer Busbahnhof. Dort warteten schon die beiden gemieteten Busse auf uns. Die Fahrt dauerte ca. zwei Stunden. Zudem war der ganze Bus sehr froh darüber, dass der Bus eine Klimaanlage besaß, da es bereits am Morgen sehr heiß war.
Gegen zehn Uhr kamen wir in Straßburg am Europaparlament an. Das Gebäude war bereits von außen sehr eindrücklich. Nach kleinen Startschwierigkeiten hatten dann auch alle SuS ihren Besucherausweis erhalten. Zuerst durften wir uns in einem kleinen Sitzungsraum verteilen. Ein Abgeordneter des Europaparlaments erzählte uns etwas über die Funktionsweisen, das Gebäude an sich, die Geschichte und die Abgeordneten. Der Vortrag war sehr interessant. Beispielsweise gibt es bei Sitzungen ein ganzes Dolmetscher - Team für jede der 24 dort vertretenen Sprachen, die nur mit wenigen Sekunden Verzögerung für die Abgeordneten Übersetzen. Anschließend hatten wir Zeit, vor den Flaggen aller EU - Mitgliedsstaaten Fotos zu machen. Danach durften wir den leeren Plenarsaal besichtigen und ebenfalls Fotos machen. Zuletzt wurde uns ein achtminütiger Film über das Parlament gezeigt, der definitiv ein gebührender Abschluss für unseren Besuch war.
Nachdem wir das Parlament verlassen hatten, fuhren wir mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Sobald wir zum Straßburger Münster gelaufen waren, durften wir uns in Kleingruppen in der Innenstadt bewegen. Obwohl es sehr heiß war, konnten wir den Stadtausflug definitiv genießen. Viele nutzten die Freie Zeit zum Einkaufen; doch auch die Flussgegend und Viertel wie "la petite France" sind definitiv einen Besuch wert.
Um 16 Uhr trafen wir uns wieder am Münster und liefen anschließend zurück zum Bus. Obwohl fast alle erschöpft waren, war die Rückfahrt sehr lustig. Zusammengefasst kann man sagen, dass der Ausflug ein Erlebnis für alle Beteiligten war und das Schuljahr definitiv bereichert hat. Wir hatten Gelegenheit, die Französische Sprache näher kennenzulernen und sogar selbst ein bisschen Französisch zu sprechen. Straßburg ist auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert.
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TheaMini „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“, 19./20.6.2026
Ein schaurig-schönes Vergnügen: Die jüngsten SchauspielerInnen des THG brachten das Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen“ auf die Bühne.
Was tun, wenn man einfach keine Angst haben kann? Dass sich die meisten Menschen vor Schlangen und Gespenstern fürchten, kann der junge Theophil einfach nicht nachvollziehen. Seine Familie versteht seine Furchtlosigkeit nicht, hält ihn im Gegensatz zu seinem furchtsamen Bruder Theophrast für nicht normal. Nach einem gescheiterten Versuch des Küsters, Theophil das Fürchten zu lehren, zieht dieser in die Welt, um gemeinsam mit seinem Weggefährten Witzbold nicht nur die Angst, sondern vor allem auch sich selbst zu finden.
Die Darbietung des mit jugendlich-erfrischenden Elementen versehenen Grimm’schen Märchens lebte vor allem von der enormen Präsenz des Ensembles. Die DarstellerInnen der Theater-AG TheaMini spielten ohne Mikrofon und waren dennoch bis in die letzten Reihen der Aula gut zu verstehen. Ihre Spielfreude zog die ZuschauerInnen in ihren Bann und durch Spontanität gelang es, kleinere Pannen gekonnt zu überspielen.
Ein besonderes Highlight waren die atmosphärischen Szenen auf dem Friedhof und im Schloss. Mit einfachen Lichteffekten wurde eine gruselige Stimmung geschaffen, die durch das puristische Bühnenbild und die hervorragende Darstellung der Geister verstärkt wurde. Während sich sein humorvoller Kumpan Witzbold davon in die Flucht schlagen ließ, blieb unser Held tiefenentspannt. Am Ende lernt der eine, seine Angst aus Sorge um den Freund zu überwinden, und der andere erfährt zum ersten Mal durch eine schlagfertige Prinzessin, was es bedeutet, Angst zu haben.
Die Schlussszene, in der sich alles harmonisch zusammenfügt, führten die DarstellerInnen direkt in ein Dankeschön an Johanna Weis und Andreas Schell über. Monatelang hatten die beiden mit den SchülerInnen für die Aufführung geprobt, mit Hilfe einer Gruppe älterer SchülerInnen, die zwar zu alt für TheaMini geworden sind, aber die Theater-AG der Jüngeren weiterhin tatkräftig unterstützen. Nach diesem gelungenen Abend darf man gespannt sein, welches Stück sich die Truppe für das nächste Schuljahr vornimmt.
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TheaMini präsentiert am 19. und 20.06.26
Die Brüder Theophrast und Theophil könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Theophrast regelmäßig vor Angst die Knie schlottern, kann den unerschrockenen Theophil nichts schrecken. Und da keine Angst zu haben, einfach nicht normal ist, macht sich Theophil auf die Reise, um ein für alle Mal das Fürchten zu lernen. Und die Angst schleicht sich schließlich doch langsam in Theophils Herz, allerdings vor etwas ganz anderem, als er je erwartet hätte ...
Am 19./20.06.2026 führt die Theatergruppe des Theodor-Heuss-Gymnasiums "TheoPlus TheaMini" in der Aula um 20 Uhr das modernisierte Märchen „Von einem, der auszog, das Fürchten zu lernen" auf.