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Spanienaustausch 2026

Spanienaustausch26

Im Rahmen des diesjährigen Spanienaustauschs verbrachten 16 SchülerInnen des THG die Woche vom 19. bis 26. Januar 2026 in der Großstadt Valencia.
Das Projekt mit dem Titel " Inklusion - was geht mich das an?" wurde zum 3. Mal von Erasmus finanziell unterstützt. In Valencia, in der spanischen Schule und in den spanischen Familien konnten die Jugendlichen Beispiele für den Umgang mit Chancen und Herausforderungen im Bereich Inklusion entdecken.

Tag 1: 20.01.26
Am ersten Tag gab es ein gemeinsames Frühstück mit den spanischen SchülerInnen in der Schule. Dort haben wir uns alle näher kennengelernt und mehr über die anstehenden Aktivitäten in der Woche erfahren. Danach sind wir mit unseren AustauschpartnerInnen in die jeweiligen Unterrichtsstunden gegangen.
Nach ca. 2 Stunden Unterricht sind wir mit allen zu einem Paella-Workshop gelaufen. Dort haben wir gelernt, eine echte valencianische Paella zu kochen (mit dem „richtigen“ Reis, garrofó-Bohnen, grünen dicken Bohnen); darunter auch eine vegetarische Variante. So war für jeden Geschmack etwas dabei. Zusätzlich haben wir noch einen leckeren Nachtisch – eine coca – vorbereitet. Der Koch, der uns alles erklärt hat, hat zwischen Spanisch und Englisch gewechselt, damit wir auch alles verstehen. Die Paella hat sehr gut geschmeckt und es hat allen Spaß gemacht, sie gemeinsam zu kochen und zu essen. Es war eine echt coole Aktion. Zum Abschluss haben wir noch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht.
Am Nachmittag haben wir uns nochmal mit allen getroffen. Einige sind zum Garten von Turia gelaufen, wo sich auch die Sehenswürdigkeiten Hemisfèric, Museo de las Artes und Ciudad de las Artes y las Ciencias befinden. Manche haben auch noch zusammen ein Bild vor dem Schriftzug València gemacht. Als es dann anfing zu regnen, sind wir noch in das nahe gelegene Einkaufszentrum Saler gegangen.

 

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Tag 2: 21.01.26
Den zweiten Tag sind wir mit dem Bus ins Zentrum Valencias gefahren, um die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Busfahren ist für mobilitätseingeschränkte Menschen nur sehr schwer möglich – es gibt keine Rampen und der Bus hält nur sehr kurz zum Ein- und Aussteigen. Dafür gibt es extra Sitzplätze für diese Personengruppe, die – anders als bei uns – von anderen Passagieren stets freigehalten werden.
Im Stadtzentrum besichtigten wir z.B. den Miguelete, den ungefähr 50 Meter hohen Turm der Kathedrale, mit 207 Treppenstufen, für den Valencia unter anderem bekannt ist. Von dort oben hatte man eine atemberaubende Aussicht auf die Altstadt und auch das Meer. Danach besuchten wir die riesige Kathedrale, welche wir mit einem Audioguide erkundeten, und im Anschluss eine riesige Markthalle – Mercat Central –, wo es viel typisches Essen aus der Region zu entdecken gab.
Vor der Kathedrale steht ein Modell aus Bronze mit einer Beschreibung in der Blindenschrift Braille. Allerdings sind die Sehenswürdigkeiten nicht barrierefrei zugänglich, dafür kann man Informationen in verschiedenen Sprachen bekommen.

Tag 3: 22.01.26
Die Meisten sind an diesem Tag, einem offiziellen Feiertag, zum Strand in Valencia gegangen. Zum Glück schien an diesem Tag die Sonne und viele haben Volleyball gespielt. Am Strand hatte es ca. 20 Grad, manche Einheimischen sind sogar schwimmen oder surfen gegangen. Wir sind allerdings alle am Strand geblieben, weil es doch sehr windig und dadurch auch kalt war. Am Abend haben sich einige wieder getroffen und einen Spaziergang durch Valencia gemacht.

Tag 4: 24.01.26
Am vierten Tag sind wir mit unseren AustauschpartnerInnen in die Schule gegangen. Anschließend haben wir etwas über typisch valencianische Tänze gelernt. Wir haben gesehen, wie sich die Frauen für diesen Tanz kleiden und außerdem durften wir selbst tanzen. Abschließend sind wir dann alle zusammen in einem Restaurant essen gegangen.
Die verschiedenen Unterrichtsstunden in der Schule, die wir besucht haben, waren sehr aufschlussreich, besonders weil wir gemerkt haben, wie unterschiedlich der Unterricht in Spanien im Vergleich mit Deutschland ist. In so gut wie jeder Stunde hatte man mit anderen Leuten Unterricht. Was unser Projektthema „Inklusion“ angeht, haben wir festgestellt, dass die Schule keinen Auszug hat und somit nicht für mobilitätseingeschränkte Personen zugänglich ist. So konnte auch ein Schüler der Gruppe, der sich das Bein gebrochen hatte und deshalb in einem Rollstuhl saß, in dieser Woche nicht am Unterricht teilnehmen. Spannend fanden wir außerdem, dass der Unterricht teils bilingual ist, weil in Valencia neben Spanisch auch Valencianisch gesprochen wird. Wenn also SchülerInnen aus anderen Regionen oder gar Ländern nach Valencia ziehen, müssen diese erstmal eine neue Sprache pauken.

Tag 5/6: Wochenende
Am Samstag besuchten wir Almansa, die Heimatstadt unserer Gastfamilie, wo wir auch die gesamte Familie kennenlernten. Die Stadt selbst war, wenn auch sehr windig, sehr schön.
Am Sonntag machten wir einen Ausflug in die Albufera. Der See sah durch das viele braune Wasser nicht allzu schön aus, der kleine Strand auf der anderen Seite hat uns dafür umso mehr gefallen. Abends gingen wir zu einem Wasserballspiel eines anderen Mädchens vom Austausch und haben uns im Anschluss mit allen zum Döneressen getroffen.

Tag 7: 26.01.26
Am Montag sind wir wie die anderen Tage auch am Morgen zur Schule gegangen und hatten erstmal ganz normal Unterricht mit unseren AustauschpartnerInnen. Später haben wir unser "Inklusions-Projekt" beendet. In Gruppen haben wir ein Plakat zu erstellt und alle Sachen gesammelt, die wir über Inklusion gelernt haben. Zum Abschluss hat jeder eine kleine Urkunde für die Teilnahme am Erasmus-Projekt bekommen und wir haben ein Foto mit allen gemacht. Daraufhin sind wir mit den Austauschpartnern zusammen zu der Metro-Station gelaufen und haben uns dort verabschiedet. Es hat uns allen sehr gefallen und wir warten nun voller Sehnsucht auf den Besuch der SpanierInnen im Juni in Deutschland.

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