Am Mittwoch, den 28. Januar, findet die 2. Klima-Challenge in diesem Schuljahr statt, die sich um das Thema Klima und Ernährung drehen wird.
Der Titel unserer Challenge lautet diesmal:
"Schaffen wir es als Schulgemeinschaft, an einem Tag 1000 klimafreundliche Teller zu sammeln?"
Als klimafreundliche Teller zählen alle Mahlzeiten – Frühstück, Pausensnack, Mittagessen –, die mindestens zwei der folgenden drei Kriterien erfüllen:
- vegetarisch/vegan,
- regional/saisonal,
- verursacht keinen Verpackungsmüll.
Am Mittwoch wird es einen Infostand über die Bedeutung von Ernährung fürs Klima geben, wo außerdem verschiedene klimafreundliche Snacks vom Unverpacktladen „Glück im Glas" für einen kleinen Preis probiert werden können. Im Pausenverkauf und der Mittagspause bietet Frau Ühlin an diesem Tag ebenfalls klimafreundliche(re) Optionen an.
Wie könnt ihr zum Klimatag beitragen? Macht mit, macht Werbung in euren Klassen, und kommt mit euren Schüler*innen ins Gespräch! Bindet das Thema in euren Unterricht ein, wo immer es geht. Lasst beispielsweise Diagramme zu Ernährungsgewohnheiten in der Klasse erstellen, diskutiert die Notwendigkeit von Verboten, bastelt einen Saisonkalender, vergleicht school lunches in verschiedenen Ländern, zeichnet den Transportweg eines Pausenbrots nach, ergründet den Zusammenhang von Fleischkonsum und Abholzung und Landkonflikten in Lateinamerika, oder berechnet die mögliche Einsparung von CO2, wenn jede*r Schüler*in den nächsten Yufka mit Falafel anstatt Dönerfleisch bestellt. Oder vielleicht habt ihr ja sogar Lust, eine Klassenchallenge zu starten? Die Möglichkeiten sind endlos. Alles kann, nichts muss!
Ergebnis der 2. Klimachallenge
Am Mittwoch, 28.01.26, ging unsere zweite Klimachallenge mit dem Thema Ernährung über die Bühne, und der Erfolg war... so mittel.
Großartig war, dass mit Leonie Emsden (K2) eine Schülerin die Organisation übernommen hat! Das Ziel, mindestens 1000 klimafreundliche „Teller" zu verzeichnen, haben wir hingegen verfehlt: 836 waren es am Ende, wobei die Teilnehmenden im Schnitt knapp zwei Teller „geschafft" haben. Im Flurverkauf des Unverpacktladens Glück im Glas gingen ca. 2 Kilo unverpackter Schokokekse und 1,5 Kilo saure Würmchen aus dem Glas in den Mund, das vegetarische Mensaessen (Falafel-Wraps und Gemüseauflauf) kam nach Aussage von Frau Ühlin super an, während die veganen Schitzelweckle mit 12 Verkäufen nicht ganz so gut gingen wie das fleischerne Original und bei einigen Kunden sich regelrecht Verzweiflung breitmachte.
Aber das kann man ja auch mal so sehen: Diese 12 veganen Schnitzelweckle bedeuten eine CO2-Einsparung von fast 7 Kilo - so viel, wie ein Jahr Handy Laden produziert. Positiv formuliert, könnte man sagen, dass es uns noch so gut geht, dass viele von uns das Thema Klima noch nicht als ihr Problem ansehen. Und negativ formulieren wir nicht.
Ihr seht: Da ist noch Luft nach oben - aber wir haben ja auch gerade erst angefangen. There's more to come!

