Am 21.07. waren die beiden Geo-LFs mit Herrn Käfer und Frau Hilfinger auf Exkursion am Feldberg.
Nachdem nun alle langweiligen Details geklärt wären: Nach einer eineinhalbstündigen Zug- und Busfahrt, bei der erstaunlicherweise alles reibungslos und ohne jegliche Verspätung funktionierte, kamen wir in Bärental an und machten uns auf den Weg zum Seebuck.
Zuerst ging es bergab, sehr zu unserem Unmut, da wir wussten, dass wir später etwa 600 Höhenmeter wieder bergauf laufen mussten und jeder nach unten gelaufene Meter später würde mühsam erklommen werden müssen. Es kam der Hinweis, dass der Gletscher, der den Schwarzwald in der letzten Eiszeit bedeckte, stellenweise bis zu 200m dick war - 100 große oder 200 kleine Schüler übereinander gestapelt, wie treffend bemerkt wurde.
Am Boden eines durch selbigen Gletscher geformten Trogtales ging es weiter bis zu einem Rundhöcker, der als Gelegenheit für eine Frühstückspause diente. Es folgte ein flacher Anstieg zum Feldsee (Baden zum Schutze eines seltenen Unterwasserfarnes verboten), der durch die Betrachtung des Feldseemoors, einer Moräne, des Waldhofkars, eines Zungenbeckens (heute ein Bibersee) und eines Toteisloches stellenweise kurz unterbrochen wurde. Dabei lernten wir vor allem eines: Es ist wirklich schwierig, geomorphologische Formen in der Landschaft zu erkennen.
SchülerInnen der Geo-Leistungskurse am FeldseeNach einer kurzen Mittagspause am Feldsee machten wir einen kurzen Abstecher zum Kiosk des Raimartihofes, wo die Mittagspause weitergeführt wurde, diesmal mit erstandenen Getränken. Danach ging es wieder zurück zum See, wo ein schneller Stopp für ein Gruppenfoto eingelegt wurde. Es folgte der steile Anstieg zur Bushaltestelle beim Haus der Natur, der einigen wanderfreudigen Schülern allerdings nicht ausreichte: Sie erklommen den Gipfel des Feldberges. Die Lehrer nutzten die Möglichkeit, einem Teil der Schüler zu entkommen und machten sich ebenfalls auf den Weg in die nächsthöhere Höhenstufe. Die restlichen, weniger wanderbegeisterten Schüler (die wirklich Wanderscheuen waren zufällig krank) verteilten sich unten auf dem Gelände, nachdem sie mit wohlmeinenden Hinweisen wie ,,wenn ihr von der Seite angequatscht werdet, böse gucken" und ,,keine Süßigkeiten von Fremden annehmen" bedacht worden waren.
Faszinierenderweise waren alle pünktlich zurück an der Bushaltestelle und auch auf dem Rückweg fuhren Bus und Zug planmäßig. Alles in allem war es eine gelungene Exkursion ohne Zwischenfälle und mit blendendem Wetter - fanden zumindest manche. Andere beschrieben die Temperaturen als ,,ohne Sonne viel zu kalt, mit Sonne viel zu warm".
Zwei Schülerinnen des Geographieleistungsfaches

