Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir hoffen, dass alle die sonnigen Osterferien genießen konnten und auch gesund sind.
Die Frage „Wie geht’s nun weiter?“ beschäftigt uns alle, aber bisher haben wir außer der Information, dass erst am 4. Mai der Unterricht „vor Ort““ wieder beginnt und zwar mit der K2 und der K1, keine Angaben über das „Wie“ bekommen – auch nicht zu den oft nachgefragten und wichtigen Themen „Notengebung“, „Klassenarbeiten“, „GFS“ usw.

Allerdings ist uns angekündigt worden, dass im Laufe der nächsten Woche das Kultusministerium konkrete Regelungen, Anordnungen den Schulen kommunizieren wird. Selbstverständlich werden diese zeitnah an die THG-Schulgemeinschaft weiterleiten.

Da es keine anderslautenden Vorgaben gibt, setzen wir am Montag, 20. April, das „Schule Daheim“ fort, das wir bereits in den Wochen vor den Osterferien praktiziert haben – zunächst mit allen Lerngruppen und vom 4. Mai an nur noch mit den Klassen 5 bis 11, während die beiden Kursstufen-Jahrgänge wieder im Schulgebäude unterrichtet werden.
Bei „Schule Daheim“ werden wir aufgrund der Rückmeldungen aus der vor Ostern durchgeführten Evaluation einige Modalitäten ändern, z.B. im Hinblick auf die Kommunikationswege und die Organisation der Aufgaben. Genaue Informationen dazu erhalten die Schüler*innen über IServ von der Schulleitung und die Eltern per E-Mail über den Elternvertreter-Verteiler.

Aber es gibt auch Erfreuliches zu berichten! Mit einem riesigen „Osterei“ hat der Rotary Club Schopfheim-Wiesental uns überrascht: Er hat der THG-Schulgemeinschaft sechs neue Laptops gespendet! Sie werden nun Schülerinnen und Schülern für „Schule Daheim“ zur Verfügung gestellt, die ihre digitalen Aufgaben nicht in dem gewünschten Maße bearbeiten konnten, weil es in der Familie kein Endgerät gibt oder zu wenige für den Bedarf, der entstehen kann, wenn die Eltern Homeoffice machen und die Kinder gleichzeitig am PC arbeiten müssen.
Wir danken dem Rotary Club Schopfheim-Wiesental ganz herzlich für diese großartige Spende und Unterstützung!

Wenn der Unterricht am 4. Mai wieder beginnt, wird er nicht so stattfinden können, wie wir es gewohnt sind: Wir müssen alle die Schutz- und Hygienevorgaben beachten, die helfen sollen, dass die COVID-19-Pandemie „gebremst“ wird. Dazu müssen wir in den nächsten zwei Wochen das Schulgebäude so „präparieren“, dass überall der vorgeschriebene Mindestabstand eingehalten werden kann. Das gilt nicht nur für die Räume und Flure, sondern auch für die Organisation des Unterrichts, der Raumwechsel, der Pausen usw.

Aber das allein reicht nicht aus: Wir werden es nicht vermeiden können, dass Personen näher bei einander stehen oder aneinander vorbeigehen, als die Abstandregel es vorgibt. Da Land und Stadt keine verbindlichen Vorgaben machen, wie der Einzelne sich und andere in Schulen schützen soll, können wir nur hoffen und appellieren, dass alle in der Schule Tätigen dies durch ihr Verhalten und durch das Tragen eines Mundschutzes tun. Es sollte jedem bewusst sein, dass ein Infektionsfall nicht nur zur Schließung der Schule führt und dadurch die Abiturprüfungen gefährdet, sondern auch Menschenleben in Gefahr bringt.

Die Schulleitung