Am Freitag, den 3. April, wurden die Schulen des Landes zeitgleich mit der Presse darüber informiert, welche Perspektiven das Kultusministerium für die Kindergärten und Schulen nach den Osterferien eröffnet. Heute, am Montag, den 6. April, erreichte uns ein Brief der Kultusministerin, in der sie sich zur aktuellen Situation äußert, allen Beteiligten ihren Dank ausspricht und einen Ausblick gibt. Das Schreiben haben wir hier verlinkt:

Schreiben von Frau Dr. Eisenmann

Es gibt für die Zeit nach den Osterferien noch keine klaren Regelungen. Erst in der zweiten Ferienwoche (15.04.) sind Verordnungen und Empfehlungen zu erwarten. Klar ist nur, dass die Abschlussprüfungen – d. h. das schriftliche Abitur – stattfinden werden. Wie die Schulen dafür sorgen sollen, dass diese Prüfungen durch Unterricht „vor Ort“ vorbereitet werden, ist offen. Frau Dr. Eisenmann, unsere Kultusministerin, spricht von verschiedenen „Szenarien“, die aktuell überlegt und geprüft werden.

Im Schreiben des Regierungspräsidiums an die Schulen wird darüber hinaus u. a. auch angesprochen, dass mögliche Änderungen der Notenbildungsverordnung geprüft werden, weil in der bis zum Schuljahresende verbleibenden Zeit und bei Verlängerung des Fernunterrichts viele Vorgaben der bisher gültigen – z. B. bezogen auf die Anzahl und Modalitäten von Leistungsfeststellungen wie Klassenarbeiten und Tests, aber auch GFS‘en, Protokollen, Referaten, Kolloquien usw. – nicht eingehalten und umgesetzt werden können. Auch dazu werden Entscheidungen für die zweite Ferienwoche angekündigt.

Kurzum: Vieles ist zwar angesprochen, aber nicht entschieden und deshalb auch nicht ausgesprochen.

Weil vieles offen ist, empfehlen wir pragmatisch, die Ferien- und Feiertage zu nutzen, um sich zu erholen, zu entspannen, Energie zu tanken und sich darauf einzustellen, dass nach den Osterferien „Schule“ anders organisiert und realisiert werden wird als in den letzten Jahren.

Wir wünschen allen schöne Ferien, Gesundheit und Gelassenheit.
Die Schulleitung